© Hallischer Hanseverein e.V. (aktualisiert: 18.05.2019)
Verein zur Förderung der Hansekultur in Halle an der Saale

Halle - eine Hansestadt

1281-1479 / seit 2001

Hallischer Hanseverein e.V. Waldstr. 29 06120 Halle
Die Geschichte der Quintaner
2012
2011
2010
2009
Vier Mittelalterbegeisterte, die sich schon kennen gründen eine Mittelaltergruppe: Quinta Essentia. Es sind Andreas Hornbogen, Christian Janensch, Uwe Böge und David Eggebrecht. Gemeinsam wollen sie auftreten und haben haufenweise Ideen. Kurz darauf tritt ein Neuling in die Gruppe bei. Es ist Michael Waldow, der noch in einer anderen Theatergruppe (Pax Domini) spielt. Auf seine Initiative hin, nennt sich die Gruppe endgültig „Quinta-X-Essentia“. Man will Filme und Comics produzieren. Drei der vier Gründungsmitglieder
Der erste Film wird gedreht aus einer Laune heraus. Er heißt „Der Ritter und die Liebe“ und entsteht an den Ufern der Saale. Mit dabei ist Idefix, der Hund von Christian, der an diesem tag unheimlich nach Fisch stinkt. Zwei Jahre später drehen die Quintaner den Film völlig neu. Außerdem gibt es erste Auftritte in Stichelsdorf. Film „Der Ritter und die Liebe“ von 2012 hier…
Im Januar beginnt bei Minussgraden der Dreh im Dieskauer Schloss zum Film „Der schwarze Vogt“. 3 Stunden Vorbereitung, 3 Stunden Dreh für insgesamt 45 Sekunden Film. Doch es kommt noch schlimmer. Die Dreharbeiten dauern 8 Monate, das Drehbuch muss 13 mal geändert werden, 13 Darsteller müssen koordiniert werden. 40 Stunden Film entstehen für 1:40 h Film. Dreh/Regie/Requisite/Musik/Schnitt ist eine Ein-Mann-Arbeit und es wird mit Null-Euro Budget gearbeitet. Es wird am kältesten und am wärmsten Tag des Jahres gedreht (-6 Grad und 32 Grad im Schatten). Es wird kein Hollywood Film, dafür aber ein unvergessliches und unwiederholbares Erlebnis. Auf dem Hanse- und Salzfest wird die Geschichte „Der Salzüberfall“ gezeigt. Ein Novum ist der Film „Bauernalltag anno dazumal“, der mit Hilfe einer Fotokamera entsteht die schnelle Fotoserien anfertigt. Film „Der schwarze Vogt“ hier… Film „Bauernalltag anno dazumal“ hier…
Der nächste Film wird „An den Kleinen Teichen“ gedreht und handelt von zwei Frauen und einem Mann, die ein mörderisches Hobby haben. Der Film heißt „Die Kräutermagd“. Mit dabei sind zwei Studentinnen. Im Schloss Dieskau gibt es ein Mittelalterfest. Im Mai entsteht gleich ein weiterer Film, ebenfalls im Dieskauer Schloss und Schlosspark, mit dem Titel „Der Eremit“. Quintax wird fester Bestandteil des Hallischen Hansefestes. David, Christian, Uwe und Michael drehen den Film „Das Fanal“. Die Kamerafrau Sylvia sagt bis heute, dass sie den Inhalt nie verstanden hat, der Dreh aber Spaß machte. Daneben wird ein Film über die Erlebnisausstellung in der Saline „Halle - eine Hansestadt“ gedreht. Weiterhin entsteht der Film „Hansische Schmunzeleien“, wo szenisch das Leben im Mittelalter dargestellt wird. Dieser Film wird ebenfalls in besagter Ausstellung aufgenommen. Film Die Kräutermagd hier… Film „Der Eremit“ hier… Film „Das Fanal“ hier… Film„Erlebnisausstellung „Halle- eine Hansestadt“ Film „Hansische Schmunzeleien“
2013
Quintax hat einen eigenen Musikfilm, tritt in Schloss Dieskau auf und nennt das ganze Zeitreise, weil verschiedene Epochen in Sketchen gezeigt werden. In Brachwitz wird eine Hansescheune eröffnet. Viel Arbeit steckt drin. Leider wird die Scheune 2015 wieder geschlossen - wegen Eigenbedarf. Trotzdem werden zum ersten Mal Kinder im wahrsten Sinne des Wortes bespielt und dürfen hautnah Geschichte erleben. Quintax wird zur Kulturgruppe des Hansevereins. Es entsteht das erste Quintanerbuch. Zusammen mit der Bornstedter Ritterschaft und dem Hanseverein wird einem Flutopfer (einem Kindergarten) ein Scheck übergeben. Doch auch zu feiern verstehen die Quintaner. Weitere Auftritte in Schochwitz, Dieskau folgen. Ein fotografischer Weiberkalender entsteht. Im Wirtshaus „Zum Ritter“ wird eine kleine, frivol-deftige Wirtshausszene fotografiert. Quintax tritt nun auch beim Salzfest auf und spielt das Stück „Die Entführung des Bürgermeisters“. Quintax kreirt eine Hansemagd, die spielerisch den Hanseverein verkörpern soll.
2014
2014 ist ein Schicksalsjahr. Einige Mitglieder sind mit der Verbindung zur Hanse nicht einverstanden, andere treten aus persönlichen Gründen aus der Gruppe. Die Wehwehchen und Animositäten sind vielfältig, Gerüchte und Begehrlichkeiten tun ein übriges. Doch es gibt auch wertvolle Zugänge, so kann die Gruppe schließlich weitermachen. Die Auftritte werden weniger, an Filmaufnahmen ist erst mal nicht zu denken. Trotzdem entstehen erste Mittelaltercomics mit Bea, Betlin und Erasmus und auch am Salz- und Hansefest nehmen die Quintaner teil.
Hansefest 2014 Quinta-X-Essentia spielt mit Pax Domini e.V.
2015
Die Quintaner sind wie schon in den Jahren vorher am Hallischen Hanse - und Salzfest beteiligt. Auch werden kleinere Auftritte organisiert. 3 Quintaner sind im Vorstand der Hanse. Die Hansescheune in Brachwitz wird beräumt. Es beginnt die Suche nach einem neuen Ort, der auf dem Reiterhof Schurig gefunden wird, aber es muss viel Arbeit in das Gebäude gesteckt werden. Derweil werden ein paar Sketche verfilmt.
Auftritt Salzfest „Der Esel, der auf Rosen geht“
2016
Wieder sind die Quintaner beim Hansefest und beim Salzfest dabei. Beim Salzfest geht auf der Hauptbühne die Post ab. Intern entstehen Bücher, die auch veröffentlicht werden. Der Vertrag für die Hansescheune mit dem Reiterhof Schurig wird unterschrieben. Es beginnen die Aufräumarbeiten mit einer Klasse des Produktiven Lernens der Heinrich-Heine-Schule in Halle-Neustadt. Da die alte Hansemagd andere Sorgen hat und nicht mehr mitspielen kann, wird Bea (10 Jahre) zur Hansemagd und spielt die Zeit vor der älteren Ketlin.
2017
2017 hatte noch gar nicht richtig begonnen, als sich Quintax in neuer Besetzung im Januar im „Zum Ritter“ trafen und den Jahresausklang bzw. den Jahresanfang feierten; deftiges Essen inklusive. Und schon begannen die Proben zum Hansefest, sowie zu diversen kleinen Auftritten. Doch davon wird noch zu berichten sein, den die Gruppe hat viel vor und wächst auch wieder. Es wird auch Videofilme geben und eine ganze Serie „Mittelalterliches Kochen“ ist geplant. Ein weiteres Highlight ist die Teilnahme am Dom-zu-Dom Projekt des Hallischen Hansevereins e.V. Film „Die Hallische Bemme“
© Hallischer Hanseverein e.V.
Verein zur Förderung der Hansekultur in der Stadt Halle an der Saale

Halle - eine Hansestadt

1281-1479 / seit 2001

(update 18.05.19)

Geschichte der Quintaner

2012
2011
2010
2009
Vier Mittelalterbegeisterte, die sich schon kennen, gründen eine Mittelaltergruppe: Quinta Essentia. Es sind Andreas Hornbogen, Christian Janensch, Uwe Böge und David Eggebrecht. Gemeinsam wollen sie auftreten und haben haufenweise Ideen. Kurz darauf tritt ein Neuling der Gruppe bei. Es ist Michael Waldow, der noch in einer anderen Theatergruppe (Pax Domini) spielt. Auf seine Initiative hin, nennt sich die Gruppe endgültig „Quinta-X-Essentia“. Man will Filme und Comics produzieren. D rei der vier Gründungsmitglieder
Der erste Film wird gedreht aus einer Laune heraus. Er heißt „Der Ritter und die Liebe“ und entsteht an den Ufern der Saale. Mit dabei ist Idefix, der Hund von Christian, der an diesem Tag unheimlich nach Fisch stinkt. Zwei Jahre später drehen die Quintaner den Film völlig neu. Außerdem gibt es erste Auftritte in Stichelsdorf. Film „Der Ritter und die Liebe“ von 2012 hier…
Im Januar beginnt bei Minussgraden der Dreh im Dieskauer Schloss zum Film „Der schwarze Vogt“. 3 Stunden Vorbereitung, 3 Stunden Dreh für insgesamt 45 Sekunden Film. Doch es kommt noch schlimmer. Die Dreharbeiten dauern 8 Monate, das Dreh-buch muss 13 mal geändert werden, 13 Darsteller müssen koordiniert werden. 40 Stunden Film entstehen für 1:40 h Film. Dreh/Regie/Requisite/Musik/Schnitt ist eine Ein-Mann-Arbeit und es wird mit Null-Euro Budget gearbeitet. Es wird am kältesten und am wärmsten Tag des Jahres gedreht (-6 Grad und 32 Grad im Schatten). Es ist kein Hollywood Film, dafür aber ein unvergessliches und unwiederholbares Erlebnis. Auf dem Hanse- und Salzfest wird das Theaterstück „Der Salzüberfall“ gezeigt. Ein Novum ist der Film „Bauernalltag anno dazumal“, der mit Hilfe einer Fotokamera entstand, die schnelle Fotoserien anfertigte. Film „Der schwarze Vogt“ hier… Film „Bauernalltag anno dazumal“ hier…
Der nächste Film wird „An den Kleinen Teichen“ gedreht und handelt von zwei Frauen und einem Mann, die ein mörderisches Hobby haben. Der Film heißt „Die Kräutermagd“. Mit dabei sind zwei Studentinnen. Im Schloss Dieskau gibt es ein Mittelalterfest. Im Mai entsteht gleich ein weiterer Film, ebenfalls im Dieskauer Schloss und Schlosspark, mit dem Titel „Der Eremit“. Quintax wird fester Bestandteil des Hallischen Hansefestes. David, Christian, Uwe und Michael drehen den Film „Das Fanal“. Die Kamerafrau Sylvia sagt bis heute, dass sie den Inhalt nie verstanden hat, der Dreh aber Spaß machte. Daneben wird ein Film über die Erlebnisausstellung in der Saline „Halle - eine Hansestadt“ gedreht. Weiterhin entsteht der Film „Hansische Schmunzeleien“, wo szenisch das Leben im Mittelalter dargestellt wird. Dieser Film wird ebenfalls in besagter Ausstellung aufgenommen. Film Die Kräutermagd hier… Film „Der Eremit“ hier… Film „Das Fanal“ hier… Film„Erlebnisausstellung „Halle- eine Hansestadt“ Film „Hansische Schmunzeleien“
2013
Quintax hat einen eigenen Musikfilm, tritt in Schloss Dieskau auf und nennt das ganze Zeitreise, weil verschiedene Epochen in Sketchen gezeigt werden. In Brachwitz wird eine Hansescheune eröffnet. Viel Arbeit steckt drin. Leider wird die Scheune 2015 wieder geschlossen - wegen Eigenbedarf. Trotzdem werden zum ersten Mal Kinder im wahrsten Sinne des Wortes bespielt und dürfen hautnah Geschichte erleben. Quintax wird zur Kulturgruppe des Hansevereins. Es entsteht ein Quintanerfotobuch. Zusammen mit der Bornstedter Ritterschaft und dem Hanseverein wird Flutopfern (einem Kindergarten) ein Scheck übergeben. Weitere Auftritte in Schochwitz, Dieskau folgen. Ein fotografischer Weiberkalender entsteht. Im Wirtshaus „Zum Ritter“ wird eine kleine, frivol-deftige Wirtshausszene fotografiert. Quintax tritt nun auch beim Salzfest auf und spielt das Stück „Die Entführung des Bürgermeisters“. Quintax kreirt eine Hansemagd, die spielerisch den Hanseverein verkörpern soll.
2014
2014 ist ein Schicksalsjahr. Einige Mitglieder sind mit der Verbindung zur Hanse nicht einverstanden, andere treten aus persönlichen Gründen aus der Gruppe. Die Wehwehchen und Animositäten sind vielfältig, Gerüchte und Begehrlichkeiten tun ein übriges. Doch es gibt auch wertvolle Zugänge, so kann die Gruppe schließlich weitermachen. Die Auftritte werden weniger, an Filmaufnahmen ist erst mal nicht zu denken. Trotzdem entstehen erste fotografierte Mittelaltercomics mit Bea, Betlin und Erasmus. Die Quintaner nehmen wiederholt am Salz- und Hansefest teil.
Hansefest 2014 Quinta-X-Essentia spielt mit Pax Domini e.V.
2015
Die Quintaner sind wie schon in den Jahren vorher am Hallischen Hanse - und Salzfest beteiligt. Auch werden kleinere Auftritte organisiert. 3 Quintaner sind im Vorstand der Hanse. Die Hansescheune in Brachwitz wird beräumt. Es beginnt die Suche nach einem neuen Ort, der auf dem Reiterhof Schurig gefunden wird, aber es muss viel Arbeit in das Gebäude gesteckt werden. Derweil werden ein paar Sketche verfilmt.
Auftritt Salzfest „Der Esel, der auf Rosen geht“
2016
Wieder sind die Quintaner beim Hansefest und beim Salzfest dabei. Beim Salzfest geht auf der Hauptbühne am Marktplatz die Post ab. Intern entstehen Heftchen, die auch veröffentlicht werden. Der Vertrag für die Hansescheune mit dem Reiterhof Schurig wird unterschrieben. Es beginnen die Aufräumarbeiten mit einer Klasse des Produktiven Lernens der Heinrich-Heine-Schule in Halle-Neustadt. Da die alte Hansemagd andere Sorgen hat und nicht mehr mitspielen kann, wird Bea (10 Jahre) zur Hansemagd und spielt die Zeit vor der älteren Ketlin.
2017
2017 hatte noch gar nicht richtig begonnen, als sich die Quintaner in neuer Besetzung im Januar im „Zum Ritter“ trafen und den Jahresausklang bzw. den Jahresanfang feierten; deftiges Essen inklusive. Und schon begannen die Proben zum Hansefest, sowie zu diversen kleinen Auftritten. Doch davon wird noch zu berichten sein, den die Gruppe hat viel vor und wächst auch wieder. Es wird auch Videofilme geben und eine ganze Serie „Mittelalterliches Kochen“ ist geplant. Ein weiteres Highlight ist die Teilnahme am Dom-zu-Dom Projekt des Hallischen Hansevereins e.V. Film „Die Hallische Bemme“
Quinta-X-Essentia Quinta-X-Essentia (sprich quintax essentia)ist eine Mischung aus Latein plus dem X. Quintax Essentia ist die Quintessenz und das X bedeutet die gekreuzten Schwerter. Im Mittelalter ware üblich lateinische Wörter auch Spielgruppen zu geben