© Hallischer Hanseverein e.V. (aktualisiert: 09.03.2019)
Verein zur Förderung der Hansekultur in Halle an der Saale

Halle - eine Hansestadt

1281-1479 / seit 2001

Hallischer Hanseverein e.V. Waldstr. 29 06120 Halle

Theatergruppe „Quinta-X-Essentia“

Die Geschichte der Quintaner hier…

Geschichte

kann

man

darstellen

durch

Publikationen,

Videos

oder

sogar

durch

Theaterstücke.

So

ist

der

Hanseverein

in

der

glücklichen

Lage

eine

eigene

Theatergruppe

zu

haben,

bei

der

die

Darsteller

sowohl

Hansemitglieder,

als

auch

nur

Theaterbegeisterte

sind.

Zu

jedem

Hanse-

und

Salzfest

wird

ein

Stück

aus

der

unmittelbaren

Geschichte

der

Stadt

dargestellt.

Die

kleine

Gruppe

mit

dem

seltsamen

Namen

hat

aber

auch

einige

Sketche

im

Repertoire,

die

sie

gerne

mal

interessierten

Leuten

oder

Vereinen

auf

verschiedenen

Veranstaltungen

zeigt.

Im

Mittelapunkt

steht

meist

Erasmus

von

Halberstadt,

der

schon

in

dem

Mittelaltercomic

Der

Hansekaufmann

sein

„Unwesen“

treibt

und

die

Hansemagd

Ketlin.

So

sind

die

Namen

der

Stücke

Programm

und

reflektieren

tatsächliche

Geschichte

und/oder

die

Sagenwelt

Halles.

Neben

fiktiven

Figuren

gibt

es

auch

reale

Personen,

die

zu

jener

Zeit

gelebt

haben,

wie

zum

Beispiel

Paul

Fleischauer, einem Ratsmitglied der Zeit des 15. Jahrhaunderts, in der vornehmlich fast alle Stücke spielen.

Aber auch Stücke wie Der Meuchelmörder “, bei dem das Publikum den Mörder selbst erraten soll, oder frivole Geschichten, die in humorvoller, zweideutiger Weise Episoden aus zwei ehemaligen Bordellen in jener Zeit (Tittenklapp und Finkenflucht) in harmloser Weise darstellen, gehören zum Programm. Auch ein Musikstück „ Der Tourist “ wurde vor kurzem in der Saline bei einer Führung aufgeführt.
Hauptfigur der meisten Stücke ist Erasmus von Halberstadt, ein Salzhändler der Stadt Halle, der, wie der Name schon sagt, aus dem Harz kommt. Er ist durchtrieben, immer auf Profit gedacht und den Weibern nicht abholt. Immer wieder bringt er auch die Stadt durch seine abenteuerlichen Machenschaften in Bedrängnis.
In der Rolle steckt Michael Waldow, der sich die Rolle auf den Leib schrieb. Er ist der Leiter der Truppe, schreibt die Stücke, spielt und führt Regie.
Ramona von Quedlinburg, die Haushälterin Erasmus‘ ist nicht immer Verbün-dete des Salzhändlers, tratscht sie doch oft mit ihrer Freundin Kathrin von Steinbrück herum und kann auch mal den guten Mann zum Wahnsinn treiben. Doch Erasmus hat auch einen guten Kern und behält sie trotzdem in seinem Haus, kann sie doch vorzüglich kochen.
In der Rolle steckt Sylvia Waldow, die Ehefrau des Stückeschreibers. Eigentlich wollte sie einst nie mitspielen und schon gar keine Rollen sprechen. Mittlerweile hat sich das geändert und sie hat sogar eine eigene mittelalterliche Kochreihe.
In der Rolle steckt Elvira Angelus, die schon in Bad Lauchstedt Goetheabende moderiert hat. Meist fungiert sie als Erzählerin der Geschichten und hat schon an vielen Videosketchen mit gearbeitet.
In der Rolle steckt Sophie Wohlleben, die schon einige Video- und Theatererfahrung hat.
Bea, später dann Ketlin - die Hansemagd, ist ein Findelkind, die von Betlin (ebenfalls ein Findelkind), aufgezogen wird. Später stellt sich anhand ihrer Kette heraus, dass sie einst Ketlin hieß. Da ihre Mutter Wirtin in einer Ausspanne ist, wird sie von Kaufleuten in der Hansezeit scherzhaft Hansemagd genannt. Später wird sie von Erasmus dazu offiziell ernannt. Ketlin kann durch ihre Schläue oftmals die Streiche des Erasmus entschärfen oder auch gegen ihn verwenden. Beide sind aber eigentlich ein Herz und eine Seele.
In der Rolle steckt Jürgen Seilkopf, zweiter Vorsitzender des Hallischen Hansevereins e.V. Er liebt es in verschiedene Rollen zu schlüpfen und noch mehr die Leute zu veralbern. Da lässt er sich nicht nehgmen als Bettler auch mal zu erschrecken.
Justus von Dölau ist ein lieber Kerl. Er ist Patrizier und Freund von Erasmus, nimmt aber zu gern auch kleine „Spenden“ von Erasmus an, um ihn im Rat der Stadt zu protegieren. Um Erasmus einen Streich zu spielen, tut er sich zu gern auch mal mit Betlin und Ketlin zusammen.
Betlin, die Magd, wurde als Baby vor die Türe des Erasmus geleg. Die Muhme Agnes zog dieser zu seiner Magd heran. Als sie größer wurde, weihte sie Erasmus in kaufmännichen Geheimnisse ein. Sie wusste dies auszunutzen und wurde Pächterin der Ausspanne „Zu den drei Schwä-nen“. Seitdem ist sie mehr oder weniger selbsständig. Sie ist selbst Ziehmutter des Findelkindes Bea, die zur Hansemagd Ketlin der Stadt Halle wurde.
In der Rolle steckt Sandy Wohlleben, die auch tatsächlich leibliche Mutter von Sophie ist, die die Hansemagd verkörpert. Die passionierte Pferdeliebhaberin tritt meist in Nebenrollen auf und beschützt dann ihre Ziehtochter, die im richtigen Leben ihre ganze Liebe und Prinzessin ist. Mit M. Waldow arbeitet sie auch an den Projekten der MSW-Welten.
Elvira von Seebach ist die Erzählerin in den Geschichten des Erasmus und führt die Zuschauer in die Welt des 15. Jahrhunderts, in denen die Stücke fast ausschließlich spielen. Manchmal tritt sie auch als Gefährtin des Justus von Dölau auf und mimt dann eine reiche Patrizierin.
Bei Proben
Kathrin von Steinbrück ist die beste Freundin der Ramona von Quedlinburg und die beste Feindin (in einer Art Hassliebe) von Erasmus. Beide schreien sich ständig an, weil Erasmus ihr die Salzpäckchen überteuert verkaufen will. Wenn es darum geht, Erasmus eins auszuwischen, ist sie sehr rührig und tut sich dann mit allen Weibern zusammen.
In der Rolle steckt Kerstin Mania, die auch im richtigen Leben gewitzt ist und immer auf der Jagd nach Schnäppchen ist. Als Protagonistin des Erasmus kann sie extrem wild und laut sein und beide haben schon so manchen Disput hinter sich.
Felicitas von Eisleben ist eine Seele von Mensch, aber gegenüber Erasmus auch ziemlich robust. Sie lässt sich nicht viel von ihm sagen und weist ihn auch mal schnell zurecht. Ansonsten kümmert sie die Welt nur, wenn es unmittelbar sie betrifft. Den Menschen gegenüber ist sie freundlich, kann sich aber auch durchaus unterhaltsam durchsetzen.
In der Rolle steckt Felizitas Weiland, wenn man so will ein Neuzugang. Sie lernt gerade mit sich und den Rollen umzugehen und hat sich schon wacker geschlagen. Sie hat Erfahrung im Umgang mit jungen Menschen und heißt nicht Schreck.
Paul v. Fleischhauer ist ein Ratsmitglied in mehr oder weniger hohen Positionen, der meist demagogisch auftritt und nur am Geld und den Spesen interessiert ist, die ihm die Hansekaufleute als Schutzobolus zukommen lassen. So dreht er seine Meinung stets nach dem Wind und ist dem tatsächlichen Krämer und Ratsmitglied Paul Fleischhauer nachempfunden, der 1479 eine unrühmliche Rolle in Halle spielte und die Stadt mit an den Erzbischof verriet.
In der Rolle steckt Wolfgang Fleischer, der Citygemeinschaftsmanager und Vorsitzende des Hallischen Hansevereins e.V., der gern mal die Rolle des geldgierigen Ratsmitglieds übernimmt und sich einen Spaß daraus macht, den Mann überspitzt darzustellen, oft sehr zur Freude des Publikums.
Agnes ist eine Kräuterfrau, die sich ab und zu um Erasmus kümmert und einst Betlin aufzog, als man sie vor Erasmus‘ Haus fand. Sie ist ständig auf der Suche nach seltenen Kräutern. Sie selbst weiß nicht, wie alt sie ist und sagt dann immer: „Auf einmal war ich da.“ Über ihre jungen Jahre spricht sie nicht und hat sie wahrscheinlich längst vergessen. Sie mag Bea, die Ziehtochter Betlins sehr und ist oft für sie da.
In der Rolle steckt Beatrix Herden, im wirklichen Leben die Oma von Sophie Wohlleben (Ketlin, die Hansemagd). Sie ist meist etwas schüchtern und hält sich im Hintergrund, doch macht es ihr Spaß bei der truppe mit Tochter und Enkelin mitzumachen.
Woher der Ritter v. Lyon kam, weiß niemand. Er war einst auf einen Kreuzzug, von dem er nicht gerne spricht. „Da war sehr viel Blut.“, ist alles was man ihm entlocken kann. Von dort wo er kam, brachte er Leon mit, den er ausbildet im Schwert-kampf, aber auch als Feuergauckler und Jongleur.
Ritter v. Lyon und Leon
Asgard ist ein geheimnisvoller Fremder, der plötzlich aus dem Norden kommend auftaucht und einen untrüglichen Beweis hat, dass er der leibliche Vater von Betlins Ziehtochter Bea ist. Er sagt Bea heiße eigentlich Ketlin und so nimmt die Hansemagd wieder ihren angeborenen Namen an. Mit Erasmus hat er so seine Probleme, der legt sich immer wieder mit Asgard an, kann ihm aber aufgrund seiner Statur kaum das Wasser reichen.
In der Rolle steckt Christian Schurig, der normalerweise Pferde trainiert. Durch seine Lebensgefährtin, die die Rolle der Betlin spielt kam er mit zur Truppe, bekam einen riesigen Hut aufgesetzt und wurde zu Asgard. Ob er sich in der Rolle wohlfühlt, weiß niemand, aber ihm bleibt auch nicht viel übrig.
Ritter v. Lyon und Leon
In der Rolle stecken Ralf Pilger und sein Enkel Leon. Der umtriebige „Ritter“ organisiert seit zwei Jahren die Alte Hanse auf dem Hansefest und hatte auch zum 10. Hansefest genügend Ideen. Mit dem Schwert kann er gut umgehen und steckt auch schon mal einen Hieb auf den Kopf weg.

Die Figuren der Theaterstücke aus der Alten Hanse

In der Rolle steckt Wolfgang Fleischer, der Citygemeinschaftsmanager und Vorsitzende des Hallischen Hansevereins e.V., der gern mal die Rolle des geldgierigen Ratsmitglieds übernimmt und sich einen Spaß daraus macht, den Mann überspitzt darzustellen, oft sehr zur Freude des Publikums.
© Hallischer Hanseverein e.V.
Verein zur Förderung der Hansekultur in der Stadt Halle an der Saale

Halle - eine Hansestadt

1281-1479 / seit 2001

(update 09.03.19)

Geschichte

kann

man

darstellen

durch

Publikationen,

Videos

oder

sogar

durch

Theaterstücke.

So

ist

der

Hanseverein

in

der

glücklichen

Lage

eine

eigene

Theatergruppe

zu

haben,

bei

der

die

Darsteller

sowohl

Hanse-

mitglieder,

als

auch

nur

Theaterbegeisterte

sind.

Zu

jedem

Hanse-

und

Salzfest

wird

ein

Stück

aus

der

unmittelbaren

Geschichte

der

Stadt

dargestellt.

Die

kleine

Gruppe

mit

dem

seltsamen

Namen

hat

aber

auch

einige

Sketche

im

Repertoire,

die

sie

gerne

mal

interessierten

Leuten

oder

Vereinen

auf

verschiedenen

Veranstaltungen

zeigt.

Im

Mittelpunkt

steht

meist

Erasmus

von

Halberstadt,

der

schon

in

dem

Mittelaltercomic

Der

Hansekaufmann

sein

„Unwesen“

treibt

und

die

Hansemagd

Ketlin.

So

sind

die

Namen

der

Stücke

Programm

und

reflektieren

tatsächliche

Geschichte

und/oder

die

Sagenwelt

Halles.

Neben

fiktiven

Figuren

gibt

es

auch

reale

Personen,

die

zu

jener

Zeit

gelebt

haben,

wie

zum

Beispiel

Paul

Fleischauer,

einem

Ratsmitglied

der

Zeit

des

15.

Jahrhaunderts,

in

der

vornehmlich

fast

alle

Stücke spielen.

Aber auch Stücke wie Der Meuchelmörder “, bei dem das Publikum den Mörder selbst erraten soll, oder frivole Geschichten, die in humorvoller, zweideutiger Weise Episoden aus zwei ehemaligen Bordellen in jener Zeit (Tittenklapp und Finkenflucht) in harmloser Weise darstellen, gehören zum Programm. Auch ein Musikstück Der Tourist wurde vor kurzem in der Saline bei einer Führung aufgeführt.

Theatergruppe „Quinta-X-Essentia“

Die Geschichte der Quintaner hier…

Die

Figuren

der

Theaterstücke

aus

der

Alten Hanse

Hauptfigur der meisten Stücke ist Erasmus von Halberstadt, ein Salzhändler der Stadt Halle, der, wie der Name schon sagt, aus dem Harz kommt. Er ist durchtrieben, immer auf Profit gedacht und den Weibern nicht abholt. Immer wieder bringt er auch die Stadt durch seine abenteuerlichen Machenschaften in Bedrängnis.
In der Rolle steckt Michael Waldow, der sich die Rolle auf den Leib schrieb. Er ist der Leiter der Truppe, schreibt die Stücke, spielt und führt Regie.
Ramona von Quedlinburg, die Haushälterin Erasmus‘, ist nicht immer Verbündete des Salzhändlers, tratscht sie doch oft mit ihrer Freundin Kathrin von Steinbrück herum und kann auch mal den guten Mann zum Wahnsinn treiben. Doch Erasmus hat auch einen guten Kern und behält sie trotzdem in seinem Haus, kann sie doch vorzüglich kochen.
In der Rolle steckt Sylvia Waldow, die Ehefrau des Stückeschreibers. Eigentlich wollte sie einst nie mitspielen und schon gar keine Rollen sprechen. Mittlerweile hat sich das geändert und sie hat sogar eine eigene mittelalterliche Kochreihe.
In der Rolle steckt Elvira Angelus, die schon in Bad Lauchstedt Goetheabende moderiert hat. Meist fungiert sie als Erzählerin der Geschichten und hat schon an vielen Videosketchen mit gearbeitet.
In der Rolle steckt Sophie Wohlleben, die schon einige Video- und Theatererfahrung hat.
Bea, später dann Ketlin - die Hansemagd, ist ein Findelkind, die von Betlin (ebenfalls ein Findelkind), aufgezogen wird. Später stellt sich anhand ihrer Kette heraus, dass sie einst Ketlin hieß. Da ihre Mutter Wirtin in einer Ausspanne ist, wird sie von Kaufleuten in der Hansezeit scherzhaft Hansemagd genannt. Später wird sie von Erasmus dazu offiziell ernannt. Ketlin kann durch ihre Schläue oftmals die Streiche des Erasmus entschärfen oder auch gegen ihn verwenden. Beide sind aber eigentlich ein Herz und eine Seele.
In der Rolle steckt Jürgen Seilkopf, zweiter Vorsitzender des Hallischen Hansevereins e.V. Er liebt es in verschiedene Rollen zu schlüpfen und noch mehr die Leute zu veralbern. Da lässt er es sich nicht nehmen als Bettler auch mal zu erschrecken.
Justus von Dölau ist ein lieber Kerl. Er ist Patrizier und Freund von Erasmus, nimmt aber zu gern auch kleine „Spenden“ von Erasmus an, um ihn im Rat der Stadt zu protegieren. Um Erasmus einen Streich zu spielen, tut er sich zu gern auch mal mit Betlin und Ketlin zusammen.
Betlin, die Magd, wurde als Baby vor die Türe des Erasmus geleg. Die Muhme Agnes zog dieser zu seiner Magd heran. Als sie größer wurde, weihte sie Erasmus in kaufmännichen Geheimnisse ein. Sie wusste dies auszunutzen und wurde Pächterin der Ausspanne „Zu den drei Schwänen“. Seitdem ist sie mehr oder weniger selbsständig. Sie ist selbst Ziehmutter des Findelkindes Bea, die zur Hansemagd Ketlin der Stadt Halle wurde.
In der Rolle steckt Sandy Wohlleben (Ketlin, die Hansemagd), die auch tatsächlich leibliche Mutter von Sophie Wolleben ist, die die Hansemagd verkörpert. Die passionierte Pferdeliebhaberin tritt meist in Nebenrollen auf und beschützt dann ihre Ziehtochter, die im richtigen Leben ihre ganze Liebe und Prinzessin ist. Mit Michael Waldow arbeitet sie auch an den Projekten der MSW-Welten.
Elvira von Seebach ist die Erzählerin in den Geschichten des Erasmus und führt die Zuschauer in die Welt des 15. Jahrhunderts, in denen die Stücke fast ausschließlich spielen. Manchmal tritt sie auch als Gefährtin des Justus von Dölau auf und mimt dann eine reiche Patrizierin.
Bei Proben
Kathrin von Steinbrück ist die beste Freundin der Ramona von Quedlinburg und die beste Feindin (in einer Art Hassliebe) von Erasmus. Beide schreien sich ständig an, weil Erasmus ihr die Salzpäckchen überteuert verkaufen will. Wenn es darum geht, Erasmus eins auszuwischen, ist sie sehr rührig und tut sich dann mit allen Weibern zusammen.
In der Rolle steckt Kerstin Mania, die auch im richtigen Leben gewitzt ist und immer auf der Jagd nach Schnäppchen ist. Als Protagonistin des Erasmus kann sie extrem wild und laut sein und beide haben schon so manchen Disput hinter sich.
Felicitas von Eisleben ist eine Seele von Mensch, aber gegenüber Erasmus auch ziemlich robust. Sie lässt sich nicht viel von ihm sagen und weist ihn auch mal schnell zurecht. Ansonsten kümmert sie die Welt nur, wenn es unmittelbar sie betrifft. Den Menschen gegenüber ist sie freundlich, kann sich aber auch durchaus unterhaltsam durchsetzen.
In der Rolle steckt Felizitas Weiland, wenn man so will ein Neuzugang. Sie lernt gerade mit sich und den Rollen umzugehen und hat sich schon wacker geschlagen. Sie hat Erfahrung im Umgang mit jungen Menschen und heißt nicht Schreck.
Paul v. Fleischhauer ist ein Ratsmitglied in mehr oder weniger hohen Positionen, der meist demagogisch auftritt und nur am Geld und den Spesen interessiert ist, die ihm die Hanse- kaufleute als Schutzobolus zukommen lassen. So dreht er seine Meinung stets nach dem Wind und ist dem tatsächlichen Krämer und Ratsmitglied Paul Fleischhauer nachempfunden, der 1479 eine unrühmliche Rolle in Halle spielte und die Stadt mit an den Erzbischof verriet.
Agnes ist eine Kräuterfrau, die sich ab und zu um Erasmus kümmert und einst Betlin aufzog, als man sie vor Erasmus‘ Haus fand. Sie ist ständig auf der Suche nach seltenen Kräutern. Sie selbst weiß nicht, wie alt sie ist und sagt dann immer: „Auf einmal war ich da.“ Über ihre jungen Jahre spricht sie nicht und hat sie wahrscheinlich längst vergessen. Sie mag Bea, die Ziehtochter Betlins sehr und ist oft für sie da.
In der Rolle steckt Beatrix Herden, im wirklichen Leben die Oma von Sophie Wohlleben (Ketlin, die Hansemagd). Sie ist meist etwas schüchtern und hält sich im Hintergrund, doch macht es ihr Spaß bei der Truppe mit Tochter und Enkelin mitzumachen.
Woher der Ritter v. Lyon kam, weiß niemand. Er war einst auf einen Kreuzzug, von dem er nicht gerne spricht. „Da war sehr viel Blut.“, ist alles was man ihm entlocken kann. Von dort wo er kam, brachte er Leon mit, den er ausbildet im Schwert- kampf, aber auch als Feuergauckler und Jongleur.
Ritter v. Lyon und Leon
Asgard ist ein geheimnisvoller Fremder, der plötzlich aus dem Norden kommend auftaucht und einen untrüglichen Beweis hat, dass er der leibliche Vater von Betlins Ziehtochter Bea ist. Er sagt Bea heiße eigentlich Ketlin und so nimmt die Hansemagd wieder ihren angeborenen Namen an. Mit Erasmus hat er so seine Probleme, der legt sich immer wieder mit Asgard an, kann ihm aber aufgrund seiner Statur kaum das Wasser reichen.
In der Rolle steckt Christian Schurig, der normalerweise Pferde trainiert. Durch seine Lebensgefährtin, die die Rolle der Betlin spielt kam er mit zur Truppe, bekam einen riesigen Hut aufgesetzt und wurde zu Asgard. Ob er sich in der Rolle wohlfühlt, weiß niemand, aber ihm bleibt auch nicht viel übrig.
Ritter v. Lyon und Leon
In der Rolle stecken Ralf Pilger und sein Enkel Leon. Der umtriebige „Ritter“ organisiert seit zwei Jahren die Alte Hanse auf dem Hansefest und hat auch zum 10. Hansefest genügend Ideen.
In der Rolle steckt Wolfgang Fleischer, der Citygemeinschaftsmanager und Vorsitzende des Hallischen Hansevereins e.V., der gern mal die Rolle des geldgierigen Ratsmitglieds übernimmt und sich einen Spaß daraus macht, den Mann überspitzt darzustellen, oft sehr zur Freude des Publikums.